First Black Woman in Space
Jeder Raum ist ein sicherer Raum, wenn du einen Raumanzug trägst
„It’s hard to stop rebels that time travel.“ Und so wagen Simone Dede Ayivi und ihre Komplizinnen eine Rückkehr aus Afrofutura auf die Erde des Jahres 2016.
Dort treffen sie auf Frauen of Color, die träumen und kämpfen und lustvoll an der Zukunft bauen – wie viele Generationen vor ihnen. Schwarze weibliche Role Models waren nie rar – nur unterrepräsentiert. Und schon früh zog es sie ins All:
Lieutenant Uhura auf der Enterprise und fast 30 Jahre später Mae C. Jemison auf der Raumfähre Endeavour. Eine fiktionale und eine reale Person, deren Errungenschaften eng miteinander verbunden sind, denn wir werden immer nur die Zukunft bekommen, von der wir uns trauen zu träumen.
Foto: © Ute Langkafel
Fotos: © Ute Langkafel
FIRST BLACK WOMAN IN SPACE ist ein feministisches, afrofuturistisches Projekt, das afrikanischer und afrodiasporischer Geschichte sowie der gegenwärtigen Situation von Schwarzen Frauen und Frauen of Color gewidmet ist. Wir erzählen Geschichten von Befreiungskämpfen und Empowerment. In einer multimedialen Science Fiction Performance behaupten wir eine postrassistische Zukunft und wagen mit Hilfe von Sound- und Videoeinspielungen den Rückblick in die Fragestellungen unserer längst vergangenen Gegenwart. Die Bühne wird zur Weltraumkulisse und das Theater zum Zukunftslabor von Performerinnen und Publikum – ein Raum für Utopien.
TEXT, PERFORMANCE Simone Dede Ayivi
AUSSTATTUNG För Künkel
SOUND Katharina Kellermann
VIDEO Kathrin Krottenthaler
LICHT Rosa Wernecke
DRAMATURGIE Jule Sievert
OUTSIDE-EYE Julia Wissert
ASSISTENZ Caroline Froelich, Mirjam Pleines
TONAUFNAHMEN VIDEOS Deniz Sungur
HOSPITANZ Sina Charalabidis
PRODUKTIONSLEITUNG ehrliche arbeit – freies Kulturbüro
Eine Produktion von Simone Dede Ayivi und Team in Koproduktion mit Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt und SOPHIENSÆLE. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, den Fonds Darstellende Künste e.V. und die Stiftung Niedersachsen.
Die Uraufführung war am 20.10.2016 in den Sophiensælen.